Nun wird die Wunschliste der TuS-Ochsen für Weihnachten und die guten Vorsätze für 2018 doch etwas länger…

… darauf stehen nun: Ich wünsche mir Punkte, hätte gerne mal den Ball während dem Spiel ohne, dass man ihn mir abnimmt, wünsche mir den Klassenerhalt….

und nehme mir für 2018 ein regelmäßiges Training vor, werde in Zukunft immer alles geben, bin ab der 1. Minute hungrig auf den Sieg und kämpfe wie ein Stier, ähm Ochse.

Denn nach dem letzten Spiel gegen Block wird es nun schwierig. Wir haben zwar in den letzten Spielen immer wieder gezeigt, dass wir zu Recht aufgestiegen sind, konnten dies aber in Block nicht durchgehend umsetzen.

Wir wussten, es wird kein einfaches Spiel da auch Block hoch motiviert in das Spiel gehen würde. Denn so dolle stehen sie selbst nicht da und gegen einen „Tabellenletzten“ sollte man schon punkten, wenn man auch in der Liga bleiben will. Und wenn sie uns dann schon mal in der Tabelle unten lassen, verschaffen sie sich selbst Entspannung.

Und genau das wollten wir vermeiden. Zumindest die Trainer. Nach dem Anpfiff haben aber wohl nur die Blocker gehört, dass es losging. Denn die legten sofort los, wie die Feuerwehr beim Brandeinsatz.
Wir fanden einfach nicht ins Spiel. Und wenn wir mal den Ball hatten wurden wir sofort attackiert und unter Druck gesetzt. Leider fanden wir heute aber kein Mittel dagegen – warum auch immer.

Daher rennt Block die ganze Zeit auf unser Tor zu und wird entweder von unserem Torwart Andy oder der Abwehr im letzten Moment oder der fehlenden Schussqualität gebremst.

In der 31. Minute der erste Lichtblick, Mühle schießt den 1. Ball Richtung Blocker Tor.
Nur 5 Minuten später glaubt die Abwehr von Rodenbach ein klares Abseits gesehen zu haben, der Schiri wohl nicht und unterlässt den Pfiff. Da aber die Abwehr sehr überzeugt von ihrer Entscheidung ist, läuft keiner, hebt die Hand immer höher und höher, während der Blocker Spieler auf Andy zu rennt. Da ein weiterer Blocker sich überlegt hat, komm, renn halt mit, konnten sie den Ball noch schön querlegen und Rodenbach liegt 1:0 zurück.

Nur 2 Minuten später kommt die richtige Gegenreaktion und Rodenbach beginnt mit der Weckphase. Im Mittelfeld kann der Ball abgefangen werden und Mühle schießt, wie erwünscht, aus der 2. Reihe aufs Tor. Trifft zwar nur den Pfosten, aber Arda kann herrlich zum 1:1 abstauben.

In die 2. Halbzeit geht man nun geweckter, motivierter und mit dem Wissen, dass noch nichts passiert ist. Und so verlagern sich nun die Spielanteile. Block bekommt nicht mehr so den Zugriff und Rodenbach rennt das Blocker Tor an. Leider nicht effektiv genug.

Und so kommt es, wie es wohl kommen muss, ein Blocker tanzt unsere Abwehr aus, ohne dass ein sauberer Zugriff erfolgt und der Querleger kann locker zur 2:1 Führung für Block eingeschoben werden.

Dass wir dann auch noch unseren Torwart Andy verlieren, der sich bei einer Rettungsaktion verletzt, passt dann auch zum Spiel. Seinen gemeinsamen Einsatz mit seinem Bruder Nunzio, der für Rodenbach sein Debüt gibt, hat sich unser Ersatztorwart Enzo bestimmt auch anders vorgestellt.

Natürlich haben wir dann noch alles versucht und die Abwehr mit in den Sturm geschmissen. Dass dann noch das 3:1 fallen kann, war klar und war mit einkalkuliert.

Nun wird es natürlich schwer, aber nichts ist unmöglich. Und das Wichtigste ist, dass die Mannschaft weiter so zusammenhält, wie sie es nun auch tut. Zum Glück kommen 1. weitere Spieler und 2. hoffen wir auf die lange Pause, damit auch die Verletzten sich auskurieren können für einen letzten, aufopferungsvollen Kampf gegen den Abstieg.

Und sollte es dann doch anders kommen, dann stehen wir wie nach dem Aufstieg, auch dieses gemeinsam durch und arbeiten am Revival-Aufstieg!

Die Mannschaft des TuS Rodenbach wünscht allen treuen Fans, Unterstützern und Mitleidenden eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2018.
Bleibt gesund, damit Ihr uns auch dann noch herzhaft zu den nötigen Punkten brüllen könnt.

Die Spieler des TuS Rodenbach bedanken sich auch besonders für die Hilfe und Einsätze von Mark Petry, Jochen Köhler, Jörg Kochhäuser und vor allem Willi Lotz.
Vielen, vielen Dank! Denn genau Ihr macht es mit allen anderen zu der wichtigen Aussage: Dau bist TuS Rodenbach!m.m.