Die Geschichte des TuS Rodenbach ist untrennbar mit seinen Abteilungen verbunden. Jede von ihnen hat den Verein auf ihre eigene Weise geprägt. Die folgenden Meilensteine geben einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Erfolge der Abteilung.

Von Meistertiteln und Mannschaftserfolgen
Die Geschichte des Ringtennissports in Rodenbach ist geprägt von Leiden-schaft, Gemeinschaft und sportlicher Klasse. Deutsche Meistertitel, Vizemeisterschaften und viele weitere Erfolge zeugen von einer kontinuierlichen Entwicklung über viele Jahre. Die nachfolgende Übersicht erinnert an die nachweisbaren Erfolge und steht zugleich für den Einsatz all derjenigen, die diese besondere Erfolgsgeschichte möglich gemacht haben.
2007 | Erste nationale Titel
Mit dem Jahr 2007 treten die ersten heute noch klar belegbaren nationalen Erfolge hervor. Bei den Deutschen Meisterschaf-ten gewann Sebastian Podsiadly den Titel im Einzel der männlichen Jugend 14 und sicherte sich gemeinsam mit Philipp Velten auch den Sieg im Doppel. Hinzu kam der Titelgewinn von Monika Schmitz im Frauen-30-Einzel. Damit begann eine Erfolgsphase, die in den folgenden Jahren weiter an Kontur gewann.
2008 | Der erste Mannschaftstitel
Bereits ein Jahr später folgte ein bedeutender Meilenstein. Die Jugendmannschaft gewann erstmals die Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaft und setzte damit ein deutliches Zeichen im Nachwuchsbereich. Namentlich belegt ist aus diesem Jahr außerdem der Titel von Monika Schmitz und Christina Spang im Frauen-30-Doppel. Der Verein war damit nicht nur in den Einzeldisziplinen, sondern auch als Mannschaft auf höchster Ebene angekommen.
2009 | Bestätigung der starken Entwicklung
Die Erfolge des Vorjahres blieben keine Ausnahme. Die Jugendmannschaft wurde Deutscher Vizemeister und knüpfte damit unmittelbar an den Titelgewinn von 2008 an. Gleichzeitig gewann Monika Schmitz erneut die Deutsche Meisterschaft im Frauen-30-Einzel. So setzte sich die positive Entwicklung im Nachwuchs ebenso fort wie im Aktivenbereich.
2010 | Kontinuität im Einzel
Auch 2010 riss die Erfolgsserie nicht ab. Monika Schmitz sicherte sich erneut den Deutschen Meistertitel im Frauen-30-Einzel und bestätigte damit ihre herausragende Stellung. Während die Mannschaftserfolge der Vorjahre nachwirkten, sorgte sie wei-terhin für Konstanz auf nationalem Spitzenniveau.
2011 | Erfolge in den Altersklassen
In den folgenden Jahren zeigte sich zunehmend, dass die erfolgreiche Arbeit auf einer breiten Basis ruhte. Bei den Deut-schen Meisterschaften überzeugten auch die Rodenbacher Seniorenspieler, sodass sich die guten Ergebnisse nicht allein auf den Jugendbereich beschränkten.
2012 | Rückkehr an die Spitze
Nach den guten Jahren zuvor gelang 2012 erneut der Sprung ganz nach oben. Die Jugendmannschaft gewann in Suderwich zum zweiten Mal die Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaft.
2013 | Ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr
2013 setzte sich diese Entwicklung in besonderer Weise fort. Zunächst gelang der Jugendmannschaft die erfolgreiche Titelverteidigung bei der Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft. Darüber hinaus wurde auch die Deutsche Meisterschaft in Roßdorf zu einem Höhepunkt: Fünf deutsche Meistertitel, fünf zweite Plätze und fünf dritte Plätze machten dieses Jahr zu einem der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Besonders hervorzuheben ist Monika Schmitz, die in ihrer Altersklasse gleich dreifache Deutsche Meisterin in Einzel, Doppel und Mixed wurde.
2013/2014 | Erfolg auch im Schülerbereich
Auf den starken Jahrgang im Jugendbereich folgte auch im Schülerbereich ein weiterer Beleg der guten Aufbauarbeit. In der Saison 2013/2014 gelang mit einem 5:3-Finalsieg gegen die TG Groß-Karben der Gewinn des Deutschlandpokals der Schüler.
2014 | Die Früchte der Nachwuchsarbeit
Dass die Erfolge nicht auf einzelne Jahre beschränkt blieben, zeigte sich auch 2014. Mehrere Deutsche Meistertitel im Jugendbereich belegten erneut die Stärke der Nachwuchsarbeit. Besonders hervorzuheben sind Denise Becker, Fabienne Dott, Hendrik Freitag und Henning Bartels, die in verschiedenen Disziplinen Deutsche Meistertitel gewannen. Hinzu kamen weitere Spitzenplatzierungen durch Monika Schmitz, Alexander Lehnert und Axel Runkel.
2018 | Ein neues Kapitel
Nach den großen Nachwuchserfolgen früherer Jahre trat nun eine neue Generation in den Vordergrund. Dagmar Spang gewann ihren ersten Deutschen Meistertitel im Einzel und setzte damit einen neuen Akzent in der Vereinsgeschichte. Zugleich wurde deutlich, dass sich die erfolgreichen Jahre nicht nur in der Jugend, sondern auch im Erwachsenenbereich fortsetzten.
2019 | Meistertitel in der Männerklasse
Bereits im folgenden Jahr konnte mit Henning Bartels ein weiterer nationaler Titelgewinn verzeichnet werden. Er wurde Deutscher Meister in der Klasse Männer 19–29 und führte damit die Reihe der Erfolge auf Bundesebene fort. Auch dies zeigte, dass sich kontinuierliche Aufbauarbeit über viele Jahre hinweg auszahlen kann.
2022 | Erfolgreiche Rückkehr nach der Pause
Nach der Corona-Pause gelang eine bemerkenswerte Rückkehr in den Wettkampfbetrieb. Henning Bartels gewann erneut den Deutschen Meistertitel in seiner Klasse, Axel Runkel errang Bronze. Im Jugendbereich kamen weitere Podestplätze hinzu, unter anderem durch Julia-Marie Blum und Sara Ostojic, die im alternierenden Doppel eine Bronzemedaille gewannen. Auch Etienne von der Heidt wurde in diesem Zusammenhang in den Ergebnissen genannt.
2023 | Die nächste Generation übernimmt
Auch 2023 gehörte der TuS Rodenbach bei den Deutschen Meisterschaften wieder zu den erfolgreichsten Vereinen. Dagmar Spang gewann den Deutschen Meistertitel bei den Frauen 50, während Sara Ostojic Silber im Einzel der weiblichen Jugend 15–18 holte. Gemeinsam mit Julia-Marie Blum gewann sie zudem Bronze im alternierenden Doppel derselben Altersklasse. Auch die männliche Jugend überzeugte: Alexander Pfaff und Philipp Spang erreichten Platz fünf im klassischen und alternierenden Doppel der männlichen Jugend 15–18. Axel Runkel belegte Rang vier im Männer-30-Doppel. Zahlreiche weitere Top-8-Platzierungen unterstrichen erneut die starke Nachwuchsarbeit des Vereins.
2024 | Erfolge in allen Altersklassen
Bei den Deutschen Meisterschaften 2024 setzte sich die Erfolgsserie des TuS Rodenbach fort. Julia-Marie Blum und Sara Ostojic wurden Vizemeisterinnen im klassischen und alternierenden Doppel der weiblichen Jugend 15–18. Bronze gewannen Alexander Pfaff und Philipp Spang imklassischen Doppel der männlichen Ju-gend 15–18, Jonathan Hein und André Dilling im alternierenden Doppel derselben Altersklasse sowie David Spang und Raphael Limbach im klassischen Doppel der männlichen Jugend 11–14. Im Einzel sorgten Dagmar Spang mit dem Deutschen Meistertitel bei den Frauen 30, Sara Ostojic mit Silber in der weiblichen Jugend 15–18 sowie Henning Bartels mit Bronze bei den Männern 19–29 für weitere Spitzenresultate. Viele weitere gute Platzierungen rundeten ein erneut starkes Mannschaftsergebnis ab.
2025 | Erfolgreiche Meisterschaften in Karben
Auch bei den Deutschen Meisterschaften 2025 in Karben zeigte der TuS Rodenbach starke Leistungen über alle Altersklassen hinweg. Henning Bartels wurde Vizemeister im Einzel Männer 19–29. Ebenfalls Silber gewannen Philipp Spang und Alexander Pfaff im alternierenden Doppel der männlichen Jugend 15–18. Bronzemedaillen sicherten sich Andrea Dörrheim im Einzel Frauen 19–29, Dagmar Spang im Einzel Frauen 40 sowie Axel Runkel im Einzel Männer 60. Hinzu kamen zahlreiche weitere gute Platzierungen im Nachwuchsbereich, sodass Rodenbach seine langjährige Erfolgsgeschichte eindrucksvoll fortsetzen konnte.Mit den Erfolgen der vergangenen Jahre blickt die Ringtennisabteilung des TuS Rodenbach auf eine außergewöhnliche Entwicklung zurück. Seit 2004 konnten mehr als 45 Deutsche Meistertitel errungen werden. Hinzu kommen zahlreiche Vize-meisterschaften, Bronzemedaillen und weitere Spitzenplatzierungen über nahezu alle Altersklassen hinweg. Besonders bemerkenswert ist dabei die Kontinuität, mit der sich der Verein seit vielen Jahren sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich auf nationaler Ebene behauptet. Die Erfolge stehen nicht nur für sportliche Qualität, sondern auch für eine engagierte Nachwuchsarbeit, großen Zusammenhalt und die Leidenschaft vieler Spielerinnen, Spieler und Verantwortlichen, die den Ringtennissport in Rodenbach über Jahrzehnte geprägt haben.
Deutsche Meistertitel TuS Rodenbach – 45 Titel seit 2004


Monika Schmitz

Wenn man auf die erfolgreiche Geschichte der Ringtennisabteilung des TuS Rodenbach blickt, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Monika Schmitz. Schon früh begann sie mit dem Ringtennissport und ebenso früh zeigte sich, dass hier ein außergewöhnliches Talent heranwuchs. Mit Ehrgeiz, Spielintelligenz, Technik und großem Trainingsfleiß entwickelte sie sich zu einer der erfolgreichsten Spielerinnen, die unser Verein je hervorgebracht hat.Ihre sportliche Bilanz ist beeindruckend: Zahlreiche Titel bei Deutschen Meisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed sprechen eine deutliche Sprache. Besonders herausragend war das Jahr 2015, in dem sie sogar das Triple bei den Deutschen Meisterschaften gewann. Im selben Jahr wurde sie völlig verdient zur Sportlerin des Jahres der Stadt Neuwied gewählt.Doch Monika Schmitz war weit mehr als nur eine erfolgreiche Athletin. Schon in jungen Jahren übernahm sie Verantwortung als Trainerin und engagierte sich intensiv in der Nachwuchsarbeit. Mit großem Einsatz, Fachwissen und Herzblut prägte sie gemeinsam mit Christina Spang eine äußerst erfolgreiche Jugendgeneration. Die starken Jahrgänge und Turniersiege der Jahre 2007 bis 2015 tragen auch ihre Handschrift.Sie verstand es, junge Menschen für Ringtennis zu begeistern, Talente zu fördern und gleichzeitig Werte wie Teamgeist, Fairness und Zusammenhalt vorzuleben. Auch menschlich war und ist Monika für viele ein Vorbild: herzlich, hilfsbereit, bodenständig,zuverlässig und immer mit positiver Ausstrahlung. Sie war auf und neben dem Spielfeld eine Bereicherung für unseren Verein. Umso bedauerlicher war es, dass sie ihre aktive Laufbahn nach all ihren Erfolgen aus ge-sundheitlichen Gründen beenden musste. Der TuS Rodenbach vermisst bis heute ihre Kompetenz, ihre Erfahrung, ihr Wissen und nicht zuletzt ihre legendären kurzen, knackigen Würfe mit dem Ring.Wir sind stolz und dankbar, dass eine so außergewöhnliche Sportlerin Teil unseres Vereins war und bleibt. Monika Schmitz hat den Ringtennissport im TuS Rodenbach nachhaltig geprägt, sportlich wie menschlich.
